Asthma-Medikamente: Dauer- und Bedarfstherapie, Inhalator und Folgerezept
Bei Asthma gehören Dauer- und Bedarfsmedikamente oft fest zum Alltag. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Medikamentengruppen, worauf es bei der Anwendung ankommt und wie das Folgerezept abläuft.
Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Die Behandlung besteht meist aus Medikamenten, die regelmäßig angewendet werden (Dauertherapie), und aus Medikamenten für akute Beschwerden (Bedarfstherapie).
Dadurch werden wiederkehrende Rezepte nötig. Welche Therapie zu Ihnen passt, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt.
Asthma in Zahlen
Quelle: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Auswertung ambulanter Abrechnungsdaten 2009–2016, veröffentlicht Dezember 2018 (Q3).
Was ist Asthma?
Bei Asthma sind die Atemwege dauerhaft entzündlich und reagieren empfindlich auf Reize. Dadurch können sich die Bronchien verengen. Typisch sind Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust und Atemnot, oft anfallsartig und häufiger nachts oder morgens.Q1 Asthma lässt sich meist gut behandeln, ist aber nicht heilbar. Ziel ist, die Beschwerden gut zu kontrollieren.
Warum wird Asthma oft dauerhaft behandelt?
Die Entzündung der Atemwege besteht auch dann, wenn gerade keine Beschwerden spürbar sind. Dauermedikamente sollen sie eindämmen und Asthma-Anfällen vorbeugen. Wer sie nur bei Beschwerden anwendet, hat oft weniger Schutz.Q1 Je nach Schweregrad kann die Therapie angepasst werden, zum Beispiel bei anhaltend guter Kontrolle.
Welche Medikamentengruppen gibt es bei Asthma?
Welche Kombination geeignet ist, hängt von Schweregrad, Auslösern und Begleiterkrankungen ab.
Anwendung im Alltag: Worauf es ankommt
Inhalatoren wirken nur, wenn sie richtig benutzt werden. Lassen Sie sich die Technik in Ihrer Praxis oder Apotheke zeigen und überprüfen Sie sie regelmäßig. Wer Kortison inhaliert, sollte den Mund danach ausspülen, um Pilzbefall im Mund vorzubeugen. Ein Asthma-Aktionsplan kann helfen, bei Verschlechterung richtig zu handeln.Q1
Folgerezept bei Asthma: So funktioniert es
Ein Folgerezept ist ein weiteres Rezept für ein Medikament, das Sie bereits dauerhaft einnehmen. Im laufenden Quartal kann es als E-Rezept ohne Praxisbesuch ausgestellt werden, wenn Ihre Gesundheitskarte in diesem Quartal bereits einmal in der Praxis eingelesen wurde.Q2
Ärztinnen und Ärzte können dasselbe Medikament auch als Mehrfachverordnung ausstellen: bis zu vier E-Rezepte nacheinander. Ob sie das tun, entscheiden sie selbst.
Dauermedikation im Alltag organisieren
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Mit der MYA-App erledigen Sie alles digital – von der Anfrage Ihres Folgerezepts bis zur Bestellung bei der Online-Apotheke apodiscounter. So können Sie sich zusätzliche Wege zur Praxis und zur Apotheke sparen.

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Ihre Arztpraxis entscheidet, ob das Folgerezept ausgestellt werden kann. Danach steht es als E-Rezept bereit.

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Wann sollten Sie ärztlichen Rat suchen?
Suchen Sie zeitnah Ihre Praxis auf, wenn Sie Ihr Bedarfsspray deutlich häufiger brauchen, nachts wegen Beschwerden aufwachen oder die Belastbarkeit nachlässt. Bei starker Atemnot, die sich durch das Bedarfsmedikament nicht bessert, bläulichen Lippen oder Sprechen nur in kurzen Sätzen wählen Sie sofort den Notruf 112.
Häufige Fragen
Muss ich bei Asthma dauerhaft Medikamente nehmen?+
Darf ich mein Asthma-Spray absetzen, wenn ich keine Beschwerden habe?+
Wie bekomme ich ein Folgerezept für mein Asthma-Medikament?+
Brauche ich für ein Folgerezept immer einen Termin?+
Ersetzt MYA meine Arztpraxis?+
Quellen und Hinweise

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